Mädchen in der Marsch

Öko? Logisch

60.000 TONNEN WENIGER CO2 IN WEDEL 

Gemeinsam mit ihren Privatkunden haben die Stadtwerke Wedel in den letzen Jahren nahezu 60.000 Tonnen pro Jahr an CO2-Emissionen vermieden. Dieser Beitrag zum Klimaschutz wurde durch die Ökoprodukte der Stadtwerke in Wedel und in den Gemeinden Haseldorf, Haselau und Hetlingen möglich. Die eingesparte Menge von 60.000 Tonnen CO2-Emissionen entspricht einem Verzicht der Verbrennung von 23.000.000 Litern Heizöl oder 30.000.000 m³ Erdgas. Die gleiche Menge an CO2 würde entstehen, wenn man mit dem Auto 11.325-mal um den Äquator fährt oder ein herkömmliches Heizkraftwerk 2 Tage lang betreibt. Lesen Sie hierzu auch unsere Pressemitteilung.

UNSERE ÖKOPRODUKTE

  • WedelStrom (seit 1.9.2007)
  • WedelGas (seit 1.7.2011)
  • ElbmarschenStrom (seit 1.11.2011)
  • ElbmarschenGas (seit 1.11.2011)
  • wechselstrom Öko
  • wechselgas Öko

ÖKO? WIE GEHT DAS EIGENTLICH?

Was viele nicht wissen: „Grünen" Strom aus der Steckdose gibt es nicht. Wir alle beziehen unseren Strom aus einer Art „Stromsee", der mit Strom aus konventionellen Kraftwerken und regenerativen Energien gespeist wird. Je mehr Menschen sich für umweltfreundlich erzeugten Strom entscheiden, desto „grüner" wird der Stromsee. Die Energieerzeugung erfolgt durch Wasserkraftanlagen, die an das europäische Stromnetz angeschlossen sind.

WAS IST ÖKOSTROM?

Ökostrom wird aus sogenannten erneuerbaren Energien wie z. B. Wind-, Solar oder Wasserkraft gewonnen. Die Anlagen verteilen sich über ganz Europa, von Norwegen über Dänemark bis hin nach Österreich und Italien. Oft stammt der Ökostrom aus Wasserkraft, eine der saubersten Energieformen, die es gibt. Wasserkraft ist natürlich und in unseren Breitengraden immer verfügbar. Die Alpen oder Norwegen z. B. sind von Seen und Flüssen durchzogen. Häufig kann man hier die natürliche Fließgeschwindigkeit eines Flusses nutzen, um Ökostrom aus Wasserkraft zu erzeugen. Die Anlagen entsprechen modernsten Umweltstandards und wurden mit großer Rücksicht auf Natur und Umwelt sowie bei Wind gegebenenfalls auch auf landwirtschaftliche Belange errichtet. Im Gegensatz zu konventionellen Energieträgern wie Kohle- und Atomstrom entstehen durch erneuerbare Energien wie Wind und Wasser weder CO2-Emissionen noch atomarer Abfall. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist daher ein zentraler Beitrag zum Klimaschutz.

Unser Ökostrom stammt zu 100 % aus europäischen Wasser- und/oder Windkraftanlagen mit modernsten Umweltstandards. 

UNSERE ANLAGEN

2014 haben die Stadtwerke Wedel 45.000 MWh Ökostrom an Kunden ausgeliefert. Diese norwegischen Wasserkraftanlagen wurden diesbezüglich angesteuert,

3986 MWh - Boylefoss

5997 MWh - Tinfoss II

5362 MWh - Nedre Tessa 1

1237 MWh - Kurasfoss

5363 MWh - Midtre Tessa

5027 MWh - Ovre Tessa

2000 MWh - Svorka

14092 MWh - Tysso II

1936 MWh - Eidefossen

Unsere ÖKOGAS-PROJEKTE

Für jeden Ökogas-Kunden wird von uns ein Betrag geleistet. Wir investieren in zwei konkrete Klimaschutzprojekte.

Wir investieren in ein Methangasvermeidungs-Projekt im Ruhrgebiet sowie in ein Projekt zur Nutzung von Sonnenenergie in Indien.

Beide Projekte entsprechen den hohen Anforderungen des Verified Carbon Standard (VCS) des Klimaschutzsekretariats der Vereinten Nationen.

Projektbeschreibung Ruhrgebiet

Der Beginn des Industriezeitalters geht in Deutschland auf den Grubenbau im Ruhrgebiet zurück. Eine Begleiterscheinung des Kohleabbaus ist das Austreten von klimaschädigenden Gasen wie Methangas, Schwefeldioxid und CO2. Deutschland plant, bis 2050 auf regenerative Energien umzusteigen. Um das umzusetzen, werden verstärkt methangasvermeidungsanlagen eingesetzt und aufgebaut, die die klimaschädlichen Gase, die den bereits vor Jahren geschlossenen Kohlegruben nach wie vor entweichen, auffangen und in Blockheizkraftwerken zu Ökostrom umwandeln. Die klimaschädigende Wirkung von Methangas ist 21-mal höher als die von CO2. Somit wird mit Hilfe der methanvermeidungsanlagen ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Sozialer Zusatznutzen

Das Klimaschutzprojekt bewirkt, dass sich die Luftqualität in der Region deutlich verbessert. Der oftmals faulige Geruch sowie Ruß- und Schwefeldioxidpartikel in der Umgebungsluft werden reduziert und folglich die Umweltbelastung gesenkt. Das Projekt zur Erschließung neuer und sauberer Energiequellen schafft darüber hinaus Arbeitsplätze im Ruhrgebiet.

PROJEKT "Solarenergie" in Indien

Indien ist das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde. Vielerorts geht es genauso bunt, quirlig und lebhaft zu wie man es allgemein annimmt. Doch Indien hat viele Seiten und unterschiedlichste Landschaften zu bieten. Im Südosten des Landes befindet sich die Koromandelküste mit wunderschönen Stränden, im Nordwesten liegt die als heilig verehrte Quelle des Ganges, die viele Touristen und Pilger anzieht. Die flachen Gangesebenen selbst sind sehr dicht besiedelt und fruchtbares Ackerland, auf dem z. B. Reis, Zuckerrohr und Baumwolle angebaut wird. Im Norden erhebt sich das imposante Himalaya-Gebirge an der Grenze zu Tibet und Nepal. An vielen Stellen im Land gibt es unberührte Natur, Gebirge und Wälder, in denen exotische Tiere wie Tiger, Leoparden und Schneeleoparden einen Lebensraum gefunden haben.

Indien benötigt als zweitbevölkerungsreichstes Land der Erde eine große Menge an Energie. Bisher wurde dieser Bedarf hauptsächlich durch Kohlekraftwerke gedeckt, deren CO2-Ausstoß besonders hoch ist und die daher das Klima sowie Natur und Umwelt durch Schadstoffausstöße extrem beeinträchtigen. Die Nutzung fossiler Brennstroffe führt außerdem zu einer starken Luftverschmutzung, unter der das Land leidet. Um den großen Energiebedarf zu decken, müssen neue Ideen her und nun sieht es so aus, als könnte die Sonne die Lösung sein. Mit durchschnittlich 300 Sonnentagen im Jahr und einer Sonneneinstrahlung von 200 Megawatt pro Quadratmeter herrschen optimale Bedingungen, um mithilfe der Sonne umweltfreundlich Strom zu erzeugen. Das Projekt mit diversen Standorten in Indien wird in Gegenden umgesetzt, wo bisher keine Energieerzeugung stattgefunden hat.

SOZIALER UND ÖKOLOGISCHER ZUSATZNUTZEN

Das Projekt in Indien spart nicht nur jährlich große Mengen CO2 ein, sondern sorgt auch dafür, dass sich die Lebensbedingungen für die Menschen in der Region nachhaltig verbessern. Dank des Projektes, bekommen die Menschen in abgelegenen Regionen Indiens Zugang zu Ökostrom. So wird die Gegend unabhängiger von fossilen Energieträgern, die bis dato als hauptsächlicher Energielieferant dienten. Dadurch verbessert sich u. a. die Luftqualität, wovon Mensch und Umwelt profitieren. Das Projekt hilft dabei, den steigenden Energiebedarf der Bevölkerung zuverlässig und auf umweltschonende Art und Weise zu decken. Gleichzeitig wird die lokale Wirtschaft gestärkt, da in der Bauphase und durch den Betrieb der Anlage neue Arbeitsplätze entstehen. Straßen wurden gebaut und damit die Anbindung an Städte und Dörfer in der Nähe verbessert.

VERIFIED CARBON STANDARD

Der Verified Carbon Standard (VCS) wurde von zahlreichen Umweltorganisationen wie dem World Business Council for Sustainable Development, der Climate Group sowie von Wirtschaftsorganisationen gegründet. Erklärtes Ziel ist es, den Klimaschutz zu fördern, zu überwachen und die gemäß des Kyoto-Protokolls festgelegten Standards für CO2-Minderungsprojekte zu prüfen. Jedes Verified Carbon Standard Projekt muss den strengen Vorgaben des Klimaschutzsekretariats der Vereinten Nationen (UNFCCC) folgen. Somit führt der Erwerb eines CO2-Minderungsrechts neben der Verbesserung von Klima und Umwelt gleichsam zu einer Unterstützung der Wirtschaft im Projektland und zur Verbesserung der sozialen Situation der Bevölkerung am Projektstandort.

ÖKOSTROM RE – AKTIONEN DIREKT VOR DER HAUSTÜR

Zur ökologischen Ausrichtung unseres Unternehmens und unserer Produkte gehört für uns auch das aktive Engagement beim Ausbau der erneuerbaren Energien und bei der Umsetzung der Energiewende. Dies „vor Ort“ zu tun, liegt uns am Herzen.

Die Stadtwerke Wedel bieten Eigentümern von Privat- und Gewerbehäusern die Möglichkeit, ihren Strom mit Hilfe einer Solaranlage selbst zu erzeugen. Mit unserem Produkt „Mein SonnenDach“ übernehmen wir die Planung und die Gesamtinvestition der Anlage. Auch ein umfassender Versicherungs- und Wartungsservice ist mit dabei. Der Kunde zahlt lediglich eine monatliche Gebühr in Form einer Pacht. Den nicht verbrauchten Strom nehmen die Stadtwerke ab und speisen ihn in ihr Netz ein. Dieser eingespeiste Strom wird dem Kunden zu einem festgesetzten Satz vergütet.

Ohne große Investition erzeugt der Verbraucher mit „Mein SonnenDach“ Ökostrom, und kann so die Energiewende direkt bei sich zu Hause umsetzen.

 

Trauerweide
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